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Warum schaltet sich ein Wechselrichter ab?

Nahaufnahme des Displays des Solis 3K-S5-3P Wechselrichters

Kundinnen fragen uns häufig, warum sich ein Wechselrichter abschaltet. In diesem FAQ erklären wir, wann und warum das passiert.

1. Zu wenig Sonnenlicht

Der Wechselrichter ist mit Solarmodulen verbunden, die nur bei Tageslicht Strom erzeugen. Bei Sonnenuntergang, starker Bewölkung oder wenn Schnee auf den Modulen liegt, wird kein Strom erzeugt es fehlt das Licht. Sobald wieder genug Licht vorhanden ist, startet der Wechselrichter automatisch. Dieses Verhalten tritt häufig im Winter oder an dunklen, trüben Tagen auf.

2. Stromausfall im Netz

Bei einem Stromausfall oder wenn der FI-Schutzschalter bzw. Netzschutz deaktiviert ist, bekommt der Wechselrichter keinen Strom vom Netz. Aus Sicherheitsgründen schaltet sich das Gerät dann automatisch ab.

Warum? Der vom PV-System erzeugte Strom wird kurzfristig im Wechselrichter „zwischengespeichert“. Dieser misst ständig Spannung und Frequenz im Netz und passt sich entsprechend an. Nur wenn beides innerhalb der Norm liegt, speist der Wechselrichter den Strom synchron ins Netz ein. Fällt das Netz aus, muss sich der Wechselrichter abschalten – das ist gesetzlich vorgeschrieben und in verschiedenen Normen festgelegt.

3. Fehler im Wechselrichter

Bei einem Fehler im PV-System zeigt der Wechselrichter eine Fehlermeldung im Display. Mithilfe des Handbuchs kannst du erkennen, worum es sich handelt. Du oder dein Installateur könnt den Fehler oft selbst beheben.

Falls das nicht klappt, hilft dir unser Aftersales-Team gerne weiter.

4. Hohe Ausgangsspannung des Wechselrichters

Schaltet sich der Wechselrichter tagsüber mehrfach ab? Meist liegt das an einer zu hohen Ausgangsspannung. Auch hier schaltet das Gerät aus Sicherheitsgründen automatisch ab.

Was verursacht eine zu hohe Spannung?

  • Die Netzspannung im Haus ist bereits sehr hoch (über 240 V).
  • Der Spannungsverlust über das Wechselstromkabel ist zu hoch, weil das Kabel zu dünn ist.
  • Der Wechselrichter ist an der Phase mit der höchsten Spannung angeschlossen.

Checkliste bei hoher Wechselrichters-Spannung

  • Sind die Abschaltparameter korrekt eingestellt? Der Wechselrichter sollte sich bei 253 V automatisch abschalten. Als Installateur solltest du die Einstellungen prüfen, auch die Ländereinstellung ist oft ein Problem.
  • Spannungsabfall max. 1 % einhalten.
  • Einphasen-Anschluss?

    Dann kann es helfen, auf einen 3-phasigen Anschluss mit einem 3-phasigen Wechselrichter umzusteigen, selbst wenn die Gesamtleistung unter 5 kW liegt (empfohlen).

  • Liegt die AC-Nennleistung des einphasigen Wechselrichters über 5 kW?

    Bei einphasiger oder dreiphasiger Netzanbindung darf diese Grenze nicht überschritten werden.

  • Dreiphasige Anlage mit 1 oder 2 Wechselrichtern?

    Dann besser durch einen 3-phasigen Wechselrichter oder drei 1-phasige Geräte ersetzen, je an eine andere Phase angeschlossen.

  • Liegt die AC-Nennleistung bei einem 3-phasigen Wechselrichter über 10 kW?

    Dann ist auch hier eine Abschaltung möglich. Die maximale Leistung darf bei einem 3-phasen-Anschluss 10 kW nicht überschreiten.

Du hast immer noch Probleme?

Wenn du die Ursache nicht finden kannst, melde dich einfach bei unserem Aftersales-Team unter +31 (0)88 88 80 320 oder über unser Kontaktformular.