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Wie plant man eine PV-Anlage?

Wie plant man eine PV-Anlage?

Wie plant man eine PV-Anlage? Jede Solaranlage ist einzigartig. Deshalb ist es oft schwierig, den passenden Wechselrichter zur passenden PV-Modul-Kombi zu finden. Wir geben dir hilfreiche Tipps, um die Entscheidung leichter zu machen.

Was brauchst du für die Planung einer PV-Anlage?

  • Datenblatt des Wechselrichters
  • Datenblatt des Solarpanels

Wenn du bestimmen willst, welche Anlage für einen Standort passt, starte mit dem jährlichen Stromverbrauch. Dann prüfst du, welche Module und welcher Wechselrichter am besten geeignet sind. Achte dabei auf folgende Punkte:

  • Schatten;
  • Neigungswinkel und Ausrichtung der Module;
  • Richtige String-Konfiguration.

Neigungswinkel & Ausrichtung

Alle Solarmodule in einem String müssen denselben Neigungswinkel und dieselbe Ausrichtung haben. Denn Spannung und Strom müssen in der ganzen Reihe zueinander passen. Warum ist das wichtig für den Wechselrichter? Wenn die Unterschiede zwischen den Modulen zu groß sind, kann der Wechselrichter den Maximum Power Point (MPP) nicht mehr finden – und das bedeutet Leistungsverlust.

In Deutschland (ähnlich wie in NL) ist es meist am effektivsten, den Wechselrichter um 10–20 % zu überdimensionieren. Das System schneidet bei perfekten Bedingungen eventuell leicht ab, liefert aber unter schlechteren Bedingungen deutlich bessere Erträge – was hierzulande oft der Fall ist.

Verschattung bei Solarmodulen

Prüfe, ob es Schatten auf der Anlage gibt – etwa durch Bäume, Gauben, Schornsteine, Nachbarhäuser oder andere Panels (z. B. auf Flachdächern). Liegt ein Modul im Schatten, betrifft das den ganzen String. Vermeide Schatten so gut es geht. Ist das nicht möglich, ist SolarEdge eine super Lösung.

String-Konfiguration

Beispiel: Ein Haushalt verbraucht 4.500 kWh pro Jahr. Die Anlage sollte etwa 4.500 Wp haben und wird ca. 4.100 kWh liefern. Wir verwenden JA Solar Monokristallin Percium 300Wp und einen Solis 4k Wechselrichter (einphasig). Überlastung Mit 15 x JA Solar 300Wp kommen wir auf 4.500Wp – passend zum Verbrauch. Jetzt muss entschieden werden, wie viele Strings angeschlossen werden. Wichtig ist die Spannung: Ist sie zu hoch, kann der Wechselrichter beschädigt werden. Und das ist kein Garantiefall!

Der Solis 4k hat eine max. DC-Eingangsspannung von 600V. Die Leerlaufspannung des Moduls beträgt 39,85V → 15 x 39,85 = 597,75V. Klingt machbar – aber Temperatur muss berücksichtigt werden. Faustregel: Spannung +15% → 597,75 x 1,15 = 687,41V – zu hoch! Also: zwei Strings. Idealerweise 8 + 7 Module. Startspannung Ein Wechselrichter braucht eine Mindestspannung zum Start. Der Solis 4k startet bei 120V. Im Betrieb zählt die MPP-Spannung. Kürzester String: 7 Module → 7 x 32,26V = 225,82V. Mit Temperaturfaktor (0,85): 225,82 x 0,85 = 191,95V – reicht locker zum Start.

Extra-Tipp

Der Wechselrichter ist das empfindlichste Teil der Anlage. Achte deshalb gut auf den Händler. Viele Hersteller sitzen außerhalb Europas – Support kann dann schwierig sein. Libra Energy ist offizieller After-Sales-Partner für alle angebotenen Marken. So bekommst du schnellen und zuverlässigen Service.