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Brandschutz bei Solarmodulen: Warum AIKO ABC über den Wirkungsgrad hinausblickt

Brandschutz bei Solarmodulen: Warum AIKO ABC über den Wirkungsgrad hinausblickt

Der Sommer mag offiziell hinter uns liegen, doch die steigenden Temperaturen in Europa bleiben ein wichtiges Thema für die PV-Branche. Höhere Außentemperaturen führen auch zu höheren Modultemperaturen. Gleichzeitig sind Solarmodule über viele Jahre hinweg Hitze, Teilverschattung und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Für Installateure geht es bei der Wahl des richtigen Moduls deshalb nicht nur um Leistung und Wirkungsgrad, sondern auch um Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Hotspots durch eine Bypass-Funktion auf Solarzellenebene reduzieren

Ein wichtiger Aspekt für die Sicherheit von Solarmodulen sind Hotspots. Diese können entstehen, wenn ein Teil einer Solarzelle verschattet wird. Da die Zellen elektrisch miteinander verbunden sind, kann elektrische Energie lokal in Wärme umgewandelt werden, wodurch die Temperatur stark ansteigen kann. AIKO ABC-Solarzellen verfügen deshalb über eine bypassdiodenähnliche Funktion auf Solarzellenebene.

Wenn ein Teil der Zelle verschattet wird, stellt die Architektur alternative Strompfade bereit, die den Strom um den betroffenen Bereich herumleiten. Dadurch wird verhindert, dass sich elektrische Belastung und Verlustleistung stark an einer Stelle konzentrieren. So lassen sich übermäßig hohe Hotspot-Temperaturen reduzieren. Unter relevanten Betriebsbedingungen bleiben die Hotspot-Temperaturen laut AIKO unter 100°C. Bei Tests von TÜV Rheinland lagen die gemessenen Hotspot-Temperaturen zudem mehr als 35 % unter denen der getesteten TOPCon-Module.

Kupferverbindungen reduzieren Risiken durch Mikrorisse

Hotspots können auch durch Mikrorisse entstehen. Ein weiterer Sicherheitsvorteil der ABC-Technologie liegt deshalb im Aufbau der Solarzelle. Anstelle einer herkömmlichen Metallisierung mit Silberpaste und Glasfritte verwendet AIKO reine Kupfer-Gitterlinien, die direkt mit dem Siliziumwafer verbunden sind. Diese Kupferverbindungstechnologie erhöht die mechanische Festigkeit und Zähigkeit der Solarzelle. Dadurch sind die Zellen widerstandsfähiger gegen Mikrorisse und das damit verbundene Risiko der Hotspot-Bildung wird reduziert. Bei der ABC-Technologie beginnt der Brandschutz somit bereits beim Aufbau der Zelle.

TÜV-Zertifizierung und Brandklasse A

Die Sicherheitsleistung von AIKO ABC geht über die Reduzierung von Hotspots hinaus. Die ABC-Module sind weltweit die ersten PV-Module, die von TÜV Rheinland die Zertifizierung „PV Module Anti-Ignition Hazard“ erhalten haben.

Auch bei Einwirkung einer externen Brandquelle bieten die Module Schutz. Die AIKO ABC-Doppelglasmodule erreichen die Brandklasse A. Während des IEC-Referenztests wurden die Module zehn Minuten lang einer 760°C heißen Flamme ausgesetzt, ohne dass sich das Feuer ausbreitete. Die getesteten TOPCon-Module erreichten im Vergleich Brandklasse C.

Sicherheit als Teil der Modulauswahl

Wirkungsgrad und Leistung bleiben wichtige Faktoren bei der Wahl von Solarmodulen. Da PV-Anlagen jedoch unter immer anspruchsvolleren Bedingungen zuverlässig funktionieren müssen, gewinnen thermische Sicherheit, Feuerbeständigkeit und Zuverlässigkeit zunehmend an Bedeutung.

AIKO ABC kombiniert hohe Leistung mit einer Technologie, die dabei hilft, die Bildung von Hotspots zu reduzieren, sowie mit Brandklasse A. Damit bietet die Technologie Installateuren ein zusätzliches Argument, wenn neben dem Ertrag auch die Sicherheit eine wichtige Rolle spielt.

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